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Bitcoin 2018: Wachstum oder Crash? Unsere Prognose zur Bitcoin-Entwicklung 2018.

Was spricht für, was gegen ein weiteres Wachstum? Wir analysieren Probleme und Treiber. Special-Guests: Ethereum, IOTA und Litecoin im Jahr 2018.


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Bitcoin 2018: Wachstum oder Crash? Unsere Prognose zur Bitcoin-Entwicklung 2018. (c): VIGE.co - Fotolia.com

17.01.2018

Ohne Zweifel war 2017 ein wichtiges Jahr für viele langjährige Krypto-Fans und ebenso für Neueinsteiger! Aber wie wird sich der Bitcoin 2018 entwickeln? Wir analysieren die Anzeichen für einen Crash oder für ein kräftiges Wachstum. Welche Auswirkungen haben staatliche Eingriffe, Energieverbrauch und weitere Hard Forks? Wie werden Ethereum, IOTA und Litecoin reagieren?





Rückblick: Bitcoin 2017

Das Jahr 2017 war beeindruckend: Der Bitcoin hat sich mehr als verdreizehnfacht. Am 01. Januar 2017 konnte man einen Bitcoin noch für 900 Euro kaufen, Ende Dezember 2017 ist der Kurs nach seinem Höhepunkt von über 16.000 Euro aktuell bei etwa 12.300 Euro.

Jahresausblick 2018 © "Crypto Compare Screenshot"

Hinzu kommen noch lukrative Hard Forks wie der Bitcoin Cash (aktuell ca. 2.000 Euro) oder Bitcoin Gold (aktuell ca. 230 Euro), die man in der gleichen Menge gratis erhalten konnte, wie man zeitgleich Bitcoin besaß. (hier die Anleitung für Bitcoin Gold , die mit Cash ebenso funktioniert).
Dass es im November 2017 nicht zur Entstehung von B2X (Bitcoin mit einer Blockgröße von 2 MB statt 1 MB inkl. SegWit) gekommen ist, ist da noch zu verschmerzen. Mitte Dezember 2017 wurde der so genannte Super-Bitcoin geforkt, der die technischen Fortschritte aller BTC-Forks 2017 enthalten und 2018 auch offiziell das Licht der Welt erblicken soll. Bitcoin-Platinum und der Bitcoin Cash Plus wurden Ende 2017 ebenfalls geforkt. Da verliert man fast den Überblick! Doch dazu weiter unten mehr.

Es bleibt die Erkenntnis: Eine solche Steigerung hätten wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten erwartet. Tatsächlich war es 2017 fast unmöglich, keinen Gewinn mit Kryptowährungen zu machen. Manch einem Anleger – so auch in unserem Team – kann bei dieser Entwicklung schon einmal schwindelig werden.

In vielen Berichten und Aussagen von selbsternannten und echten Experten wird der Eindruck geweckt, dass der Bitcoin eine Blase sei, die dieses Mal aber wirklich platzen müsse. Wer wissen will, was Bitcoin ist und wie er funktioniert, dem sei wir unser Bitcoin-Wiki empfohlen.

 

Bitcoin kaufen: Wo und wie kann man sicher Bitcoin kaufen?

Europas größte Handelsplattform Bitcoin.de im Test – Anleitung zum sicheren Kauf von Bitcoin, Cash, Gold und Ethereum

 

Unsere Einschätzung:
Das Jahr 2017 wird so oder so in die Geschichte der Kryptowährungen eingehen. In 10 bis 20 Jahren wird man rückblickend entweder von dem Eintritt der Kryptowährungen – und allen voran der Bitcoin – in das Alltagsleben vieler Millionen Kleinanleger und seit dem 11. Dezember 2017 auch in die Finanzwelt sprechen. Oder aber: Genau 10 Jahre nach der letzten Weltwirtschaftskrise und 20 Jahre nach der Asienkrise und dem Platzen der Dotcom-Blase kurz darauf, könnte 2017 auch das turnusgemäße Schlittern in die nächste Krise sein!

Doch bitte nicht in Panik geraten: Neben dem vermeintlichen Hype machen sich immer auch Ängste breit: Findet gerade die Etablierung von Bitcoin & Co. im Mainstream statt oder steuern wir jetzt auf den großen Crash zu? Wir analysieren Schritt für Schritt die Probleme, die Lösungen und die Kurstreiber:


Crash von Bitcoin & Altcoins 2018: Die Top-3-Krypto-Probleme

Eines muss man sich bei den Kryptowährungen immer vor Augen halten: Es handelt sich um Technologie, um eine von Menschen gemachte Software, die auch fehlerhaft sein kann. Gäbe es echte Mängel an der Sicherheit der Blockchain-Technologie, hätte man diese mittlerweile entdeckt und behoben oder aber, den Bitcoin gäbe es nicht mehr. Hier sehen wir also keinen Anlass zur Sorge.

Trotzdem sehen wir 3 Probleme, die die Fortführung der Erfolgsgeschichte Bitcoin im Jahr 2018 behindern könnten:

1. Problem 2018: Der gigantische Energieverbrauch

Der Stromverbrauch für den Betrieb der abertausenden Rechenzentren, die die Transaktionen von Bitcoin bestätigen, indem sie sie in die Blockchain einschreiben, und dafür mit neuen Bitcoin belohnt werden (auch Mining genannt, siehe hier), ist enorm. So ist in den Medien von immer neuen Vergleichen zu lesen: Bitcoin verbraucht so viel Strom wie Dänemark oder Kroatien; eine Transaktion könnte einen 1-Personen-Haushalt für einen Monat mit Strom versorgen. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass bei gleichbleibender Zahl der Transaktionen und gleichbleibender Hardware der Stromverbrauch der Bitcoin-Blockchain bis zum Sommer 2018 den Strombedarf der USA erreichen wird, ein Jahr später wäre schon die gesamte Stromproduktion der Erde nötig.
Das eigentlich Gravierende ist, dass ca. 60 Prozent der Rechenzentren in China stehen und die dortige Energie vor allem durch die Verbrennung von Kohle gewonnen wird.

Fabrik Verschmutzung © "TTstudio - Fotolia.com"

Neben den Folgen für die nahe Umwelt (China ist für laxe Gesetze bekannt) werden so enorme Mengen CO2 freigesetzt, die sich auf die Erderwärmung auswirken können.

Lösung: Wie könnte der Energiehunger 2018 gestillt werden?
Wie oben geschrieben, ist der Bitcoin eine Software, die durch Updates verbessert werden kann (sehr vereinfacht ausgedrückt!). Der Energiebedarf ist so riesig, weil das Proof-of-Work-Verfahren die Bestätigung aller Transaktionen durch alle Blockchain-Fullnodes vorsieht. Andere Kryptowährungen sind hier schon weiter, etwa IOTA (hier unser Test ), die das Tangle-Verfahren (1 Transaktion bestätigt 2 weitere), oder wie Ethereum, bei dem zeitnah auf das Proof-of-Stake-Verfahren umgestellt werden soll. Es gibt also Alternativen, die den Bitcoin auch über das Jahr 2018 lauffähig machen können und werden.

Unsere Einschätzung:
Das Problem wird uns auch 2018 noch sehr beschäftigen. Der enorme Stromverbrauch lähmt die Bitcoin-Blockchain und könnte zu einer echten Gefahr werden!
Effizienteres Mining wird das Problem noch eine Zeitlang erträglich machen, aber eine echte Lösung erwarten wir für 2018 leider nicht.
Dies könnte dazu führen, dass die Zahl der Rechenzentren wegen Unwirtschaftlichkeit zurückgeht und so die Dezentralität des Netzwerks gefährdet wird. Dies könnte die Stunde des Altcoins Litecoin sein. Mehr dazu, siehe drittletztes Kapitel.

2. Problem 2018: Begrenzte Zahl an Transaktionen, mangelnde Skalierbarkeit

Bei der Erfindung des Bitcoins im Jahr 2009 legten die Gründer um Satoshi Nakamoto fest, dass die Blockgröße des Bitcoin 1 Megabyte betragen und alle 10 Minuten ein neuer Block entstehen soll. Daraus und aus der durchschnittlichen Größe von 226 Byte pro Transaktion resultiert, dass die Zahl der Transaktionen auf 7 Stück pro Sekunde beschränkt ist.
Der Vergleich mit PayPal (60 Transaktionen pro Sekunde) oder Visa (1.700 T/Sek) zeigt, wie gering der Durchsatz beim Bitcoin ist. Daher gilt das Netz bereits heute als ausgelastet: Längst muss man sich darauf einstellen, dass die eigene Transaktion erst mit dem (über-)übernächsten Block verarbeitet wird.
Die Anzahl der täglich bestätigten Bitcoin-Transaktionen:

Jahresausblick 2018 © "blockchain.info Screenshot"

Lösung: Wie könnte die Zahl der Transaktionen erhöht werden?
Auch dieses Problem kann gelöst werden und ist mit ein Grund für die ständigen Hard Forks 2017: Man könnte die Blockgröße erhöhen (z.B. wie beim Bitcoin Cash auf 8 MB) oder einen Teil der Informationen eines Blocks auslagern (Segregated Witness, auch SegWit) – oder eine Kombination aus beidem. Was sich einfach anhört, ist schwierig umzusetzen, denn eine Mehrheit der Bitcoin-Beteiligten müsste dem zustimmen und wie immer gibt es auch bei diesen Änderungen Gewinner (z.B. die Nutzer) und Verlierer (z.B. leistungsschwächere Rechenzentren). Teilweise wird schon seit Jahren in der Community erbittert gestritten. Nicht selten kam es tatsächlich zu Hard Forks – wer Veränderungen wollte, musste sich abspalten. Freilich führt das zu einer Schwächung des Bitcoins als Ganzem.

Unsere Einschätzung:
Der zu geringe Datendurchsatz ist auch 2018 ein großes Problem. 2017 hat die Bitcoin-Gemeinschaft leider gezeigt, dass sie sich eher aufteilt, als dass man gemeinsam Kompromisse findet.
Eine von vielen Seiten erhoffte Lösung ist die Implementierung des so genannten Lightning-Netzwerks, das für 2018 tatsächlich geplant ist!
Dieser Schritt ist dringend nötig, um den Bitcoin massentauglich zu machen. Noch ist der Bitcoin der Platzhirsch, diese Position ist jedoch nicht in Stein gemeißelt.

3. Problem 2018: Hohe Transaktionskosten

Das Problem hoher Transaktionskosten ergibt sich aus dem 2. Problem: Um die eigene Transaktion doch noch im nächsten Block unterzukriegen, können Nutzer einfach eine Transaktionsgebühr (transaction fee) zahlen. Diese bekommt der Miner geschenkt und macht es für ihn attraktiver, die Transaktionen mit hoher Gebühr zuerst zu bearbeiten.
Es handelt sich um einen Teufelskreis zulasten der Nutzer: Die eigenen Kosten und der hohe Stromverbrauch lassen uns zunehmend sparsam mit Transaktionen werden. Dieser Umstand dürfte sich auch 2018 noch verschärfen.
Leider steht er der Idee, den Bitcoin als Zahlungsmittel zu nutzen, fundamental im Weg.

Die Miner verdienen unterdessen riesige Summen an Gebühren. Der Gesamtwert aller an Miner ausgezahlte Transaktionsgebühren 2017:

Jahresausblick 2018 © "blockchain.info Screenshot"

Lösung: Transaktionskosten 2018 senken
Die Lösung könnte mit der Lösung für Problem Nummer 2 einhergehen. Bei Bitcoin Gold kostet eine Transaktion z.B. nur 1 Cent!
Eine noch wesentlich umfassendere Lösung wäre jedoch, dass Bitcoin das Lightning-Netzwerk unterstützt, siehe 1. Punkt des nächsten Kapitels. Hier sind 1 Mio. Transaktionen pro Sekunde möglich. Das würde die Blockchain enorm entlasten und so auch die Kosten für eine Transaktion 2018 deutlich reduzieren.

Unsere Einschätzung:
Der Weg ist klar: Die Kosten je Transaktion sind zu hoch und sie werden auch 2018 so lange steigen, bis das Lightning-Netzwerk auch für Bitcoin zur Verfügung steht. Die Community hat das Problem erkannt, erste Tests liefen bereits erfolgreich.
Lightning wird also dringend benötigt – und wir sind optimistisch, dass es auch kommen wird!

Warum der Wert von Bitcoin & Altcoins auch 2018 noch weiter steigt: Die Top-5-Kurstreiber

Neben den gerade beschriebenen Problemen sehen wir beim Bitcoin auch noch ein riesiges Entwicklungspotenzial. Wie kann man nach so einer rentablen Entwicklung auch noch für 2018 eine positive Entwicklung sehen?
Wir haben 5 Gründe für euch zusammengetragen:

1. Kurstreiber: Weiterentwicklung durch Lightning-Netzwerk

Wie oben bereits geschrieben, gibt es eine seit Jahren entwickelte und in den letzten Wochen und Monaten mehrmals erfolgreich getestete Lösung, um quasi alle drei Probleme des Bitcoin 2018 zu lösen: Die Implementierung des Lightning-Netzwerks!

Bitcoin Lightning Network © "stnazkul - Fotolia.com"

Beim Lightning-Netzwerk handelt es sich um eine Offchain-Lösung ohne Hard-Fork und ohne Änderung am Bitcoin. Voraussetzung für die Aktivierung von Lightning war die SegWit-Aktivierung am 01. August 2017. Mit Lightning können, kurz gesagt, beliebig viele Transaktionen zwischen zwei Nutzern gesendet werden – wobei nur die tatsächliche Differenz in die Blockchain eingetragen wird. Die kleinteiligen Transaktionen, die die Endsumme ausmachen, finden lediglich Peer-to-Peer statt.
So wird Mircopayment – also z.B. das Bezahlen eines Kaffees – auch mit Bitcoin wieder kostengünstig und damit sinnvoll.

Pro Sekunde können per Lightning 1 Mio. Transaktionen verarbeitet werden (aktuell ohne Lightning: 7 Transaktionen pro Sekunde).

Wie weit ist die Umsetzung?
Im Test verlief der Einsatz von Lightning bereits erfolgreich. Dies gilt für mindestens 3 verschiedene technische Ansätze, wie Lightning eingebunden werden kann. 2018 soll Lightning auf dem Mainnet von Bitcoin freigeschaltet werden. Einer Umsetzung sollte insofern nichts im Wege stehen, als dass der Bitcoin nicht verändert wird.
Trotzdem gibt es noch einen Zwischenschritt: Um Lightning nutzen zu können, muss SegWit durch Exchanges und Walletbetreiber unterstützt werden. Sollte Lightning kommen, wird deren Anpassung an SegWit sicherlich beschleunigt.

Unsere Einschätzung:
Wir gehen davon aus, dass Lightning 2018 eingeführt werden muss, um die aktuellen Probleme zu lösen!
Es handelt sich dabei um einen riesigen technologischen Sprung nach vorne, der uns mit Lightning ins Haus steht! Lightning wird nicht nur zu einer starken Entlastung der Bitcoin-Blockchain und damit zu niedrigeren Kosten und schnelleren Transaktionen führen. Wir können quasi sicher davon ausgehen, dass es mit der Einbindung von Lightning zu einem starken Kursanstieg 2018 kommen wird.

Ein Beispiel: Als Bitcoins kleiner Bruder Litecoin Lightning 2017 aktivierte, verdoppelte sich der Kurs innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe.

2. Kurstreiber: Zunehmende Legitimation der (Finanz-)Öffentlichkeit

Bitcoin hat spätestens 2017 den Sprung aus der Darknet-Ecke geschafft. Immer mehr Staaten befassen sich mit der Blockchain und damit auch mit dem Bitcoin und Kryptowährungen allgemein.
Dies führt in einigen Fällen zu Ablehnungen (siehe Russland, Indien), in anderen Fällen zu einer verstärkten Legitimation der Kryptowährungen. So hat Japan den Bitcoin bereits im Mai 2017 zum offiziellen Zahlungsmittel neben dem Yen gemacht.
In vielen Ländern wird über eine Regulierung nachgedacht – eine gute Nachricht für alle Krypto-Fans. Denn: Mit zunehmender Rechtssicherheit steigt auch die Akzeptanz von Kryptowährungen!

Unsere Einschätzung:
Wir gehen stark davon aus, dass 2018 keine Notenbank mehr vor der Blockchain wegducken kann. Demokratische wie autoritäre Staaten müssen sich der Technologie und dem digitalen Fortschritt öffnen (Regulation, Futures). Manche Staaten wie Russland, Australien, Singapur und China denken sogar laut über eigene Kryptowährungen nach. Das ist ebenfalls gut so: Denn das ebnet den Kryptowährungen als Ganzes den Weg in den Mainstream.

3. Kurstreiber: Gewohnheit und das große Kapital (Bitcoin Futures, ETFs)

Werden Kryptowährungen reguliert und damit auch legitimiert und sollten staatliche Kryptowährungen entstehen, gewöhnen sich nach und nach immer mehr Bürger an die Vorteile der bereits vorhandenen Kryptowährungen: hohe Anonymität, Sicherheit, günstige und schnelle Überweisungen (an dieser Stelle empfehlen wir unseren Artikel zu Monero ): Sie steigen in den Markt ein, zusätzliche Nachfrage bedeutet auch steigende Preise.
Darüber hinaus steigt das weltweite Vertrauen in dezentrale Kryptowährungen.
Vermutlich werden das auch die Geschäftsbanken vermehrt zu spüren bekommen: Kunden fragen nach Krypto-Produkten oder wickeln internationale Zahlungen zunehmend ohne Banken ab.

Auch das große Kapital wird seinen Weg in den Krypto-Bereich finden. Der im Dezember an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) erstmalig gestartete Future-Handel wird die Nachfrage institutioneller Anleger enorm anfachen: Bald wird sich kein Normalbürger mehr einen ganzen Bitcoin leisten können, wovon auch Altcoins vermehrt profitieren und an Kapitalisierung zunehmen werden.
Wir rechnen auch fest damit, dass weitere Finanzplätze ebenfalls den Future-Handel auf Bitcoins zulassen, die New York Stock Exchange und die Deutsche Börse haben bereits laut über die Aufnahme von Bitcoin-Terminkontrakten nachgedacht. Auch die ersten ETFs werden vermutlich 2018 zugelassen, nachdem sie 2017 mehrmals zurückgewiesen wurden.

Unsere Einschätzung:
Wo Geld verdient werden kann, lässt sich natürlich auch die traditionelle Finanzwelt nicht lange abschrecken. Auch wenn der Bitcoin ironischerweise als Gegenkonzept gegen die klassischen Kapitalgeber entwickelt wurde.
Steigen Versicherungen und Fonds oder auch Börsengrößen wie George Soros mangels lohnender Anlagen in den Kryptomarkt ein, bedeutet das potenziell eine Verzehnfachung der Marktkapitalisierung von aktuell 500 Mrd. Euro auf 5 Billionen Euro. Denn aktuell bildet die Marktkapitalisierung lediglich 0,01 % des globalen Geldes ab.
Hier ist noch viel Luft nach oben. Mittelfristig (3-5 Jahre) ist eine Krypto-Kapitalisierung von 1 % sicherlich nicht auszuschließen – gleichzeitig wäre das eine Verhundertfachung zu heute.

4. Kurstreiber: Exponentielle Verbreitung

Wer mit Kryptowährungen 2017 gute Erfahrungen gemacht hat, wird diese auch 2018 fortsetzen wollen und nach und nach auch seinem Bekanntenkreis weitergeben. Die Verbreitung von Informationen über Kryptowährungen ist also exponentiell: Jeder einzelne gibt sein Wissen an mind. 2 (vermutlich eher 10) Freunde weiter.
Da nach optimistischen Schätzungen 200 Mio. Menschen Kryptowährungen besitzen, mindestens 1 Mrd. von ihnen gehört hat – aber über 7 Mrd. Menschen existieren – bedeutet das eine riesige weitere Zielgruppe. Wenn nur 10 % aller Menschen in den Markt einsteigen, sind dies immer noch 3,5 mal so viele wie heute!

Unsere Einschätzung:
Eigentlich ist das mit der exponentiellen Verbreitung einfache VWL aus dem Grundstudium oder dem Wirtschaftsgymnasium: Steigt die Nachfrage nach einem begrenzten Gut, muss auch der Preis steigen.
Insofern sehen wir ein großes Potenzial für den Bitcoin 2018. Denn nach den obigen Überlegungen und Fakten befinden wir auch möglicherweise auch erst am Anfang der großen Kapitalisierung und nicht mitten in einer Blase!

5. Kurstreiber: Wertsicherheit in instabilen Regionen

Der fünfte und letzte wichtige Kurstreiber für 2018 sind die zunehmenden Krisenherde der Welt: Venezuela befindet sich in der Hyperinflation; das eigene Geld ist international nichts mehr wert. Die Regale sind leer, selbst für wichtige Medikamente fehlen Devisen. Einzig Öl und damit Energie/Strom hat Venezuela reichlich: Damit lassen sich konkurrenzfähig Rechenzentren betreiben, die mit Bitcoin-Mining eine international gefragte Ressource herstellen.
China will seine Bürger kontrollieren – und Geld ist das ideale Mittel dafür. Aber was, wenn auch China keine dezentralen Netzwerke kontrollieren kann und die Bürger in Kryptogeld flüchten?
Wenn Nordkorea seinen Nachbarn mit der Vernichtung droht, wird es für Südkorea oder Japan immer wichtiger, an Devisen oder eben auch Kryptogeld zu gelangen, wenn der eigene Won bzw. Yen nichts mehr wert wird.

Die drei Beispiele zeigen deutlich: Krisen wird es auch 2018 weltweit geben. Der Bitcoin verursacht keine Krisen, aber Bitcoin-Besitzer können mitprofitieren, wenn das Vertrauen in die klassischen Währungen immer mehr erodiert.

Unsere Einschätzung:
Wertsicherheit in instabilen Regionen ist ein rares Gut, das Bedürfnis wird mit jeder Eskalation größer. Auch 2018 werden Menschen ihre Werte in unabhängige, schwer kontrollierbare Kryptowährungen anlegen, um vor staatlicher Willkür oder internationalen Bedrohungen in Sicherheit zu sein (siehe 4. Kurstreiber).
Wer schon in Kryptowährungen investiert hat, erkennt die Vorzüge und wird diese eher weiter nutzen als aufzugeben.

Einfluss der Bitcoin Futures auf den Bitcoinkurs 2018

Der Start des Future-Handels auf Bitcoinkurse ist eine signifikante neue Sichtweise auf Kryptowährungen im Allgemeinen. Seit dem Start des ersten Terminkontrakte durch die Chicago Board Options Exchange (CBOE) am 11. Dezember 2017 kann man auf steigende oder fallende Kurse des Bitcoins setzen, ohne selbst welche zu besitzen!
Dabei kann ‚long‘ gewettet werden: Es wird also von steigenden Kursen ausgegangen oder man wettet ‚short‘ und hofft damit auf fallende Preise. Soweit eine vereinfachte Sicht; wir werden uns dem Thema noch ausführlicher widmen.

Bitcoin Preis © "phongphan5922"

Mindestens vier weitere Börsen in Amerika, Japan und Deutschland befassen sich offiziell mit dem Bitcoin-Future-Handel. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich weit mehr Börsen dem Thema stellen müssen: Wo andere Geld verdienen können, möchte natürlich niemand zurückstehen.
Südkorea hingegen hat einen Terminkontrakthandel auf Bitcoin bereits ausgeschlossen, da man die eigenen glücksspielverrückten Bürger schützen möchte.

Unsere Einschätzung:
Wir halten die Futures für äußerst wichtig für den gesamten Kryptomarkt: Mit den traditionellen Finanzinvestoren wird auch das große Geld in den Kryptomarkt fließen und der Bitcoin wird dadurch auf immer neue Stufen gehoben.
Natürlich kann es nur (gesunde) Anstiege geben, wenn der Kurs auch einmal fällt. Diese Korrekturen können dann auch vom Future-Handel beeinflusst sein – aber die Kursanstiege eben auch.
Wir können also stark davon ausgehen, dass die Futures den Bitcoinkurs 2018 nachhaltig und langfristig nach oben hieven werden.
Wir halten einen Wert von 100.000 Euro pro Bitcoin bis Ende 2018 nicht für unrealistisch. Warum, das erklären wir dir in unserem Ausblick für 2018, 2019, 2020 im übernächsten Kapitel.

Letztlich ist der Future-Handel eine Angelegenheit für Zocker. Wettet man falsch, kann man seinen gesamten Einsatz innerhalb kürzester Zeit verlieren.

Weitere Bitcoin Hard Forks 2018 und ‚free money‘?

Mit größter Wahrscheinlichkeit: JA!
Die Blockchain kann jeder kopieren wie er möchte und damit kann jeder den berühmten Namen Bitcoin auch 2018 verwenden, um eine eigene Fantasiewährung zu kreieren.
Das können, wie beim Bitcoin Cash im August 2017, einflussreiche Miner oder, wie beim Bitcoin Gold im Oktober 2017, weitgehend unbekannte Akteure sein.

Die Zahl der Forks kann nicht eingeschränkt oder vorhergesehen werden. Einige Hard Forks für 2018 stehen aber schon in den Startlöchern:

  • Am 15. Dezember 2017 wurde der so genannte Super-Bitcoin geforkt, der alle technischen Fortschritte aller BTC-Forks 2017 (SegWit, 8 MB-Blockgröße, Lightning) enthalten soll und 2018 auch offiziell das Licht der Welt erblicken soll.
  • Der Bitcoin-Platinum-Fork am 23.12.2017
  • Der Fork von Bitcoin Cash Plus am 31.12.2017

Natürlich kann eine Blockchain zu einem bestimmten Tag leicht gesichert werden. Daraus eine qualitativ überzeugende Kryptowährung zu machen, ist allerdings ein hartes Stück Arbeit. Daher werden die jetzt geforkten Altcoins allesamt erst 2018 erscheinen.

Bitcoin © "ulchik74 - Fotolia "

Unsere Einschätzung:
Wir sehen das Forken immer als sehr kritisch an.
Natürlich: Man bekommt die neuen Coins in gleicher Höhe, wie man Bitcoin hatte, gratis. Dafür braucht es die Private Keys, beispielsweise mit JAXX (unser Test ), Exodus (unser Test ) oder noch besser mit der Ledger Nano S* oder der Trezor Wallet*.
Es sollte aber nicht vergessen werden, dass der originale Bitcoin mit Forks auch immer etwas geschwächt wird, der Name verwässert. Das Image des Bitcoins prägt schließlich den ganzen Kryptowährungsmarkt!

Wo steht der Bitcoin 2018, 2019, 2020?

Die Preisfrage schlechthin! Man könnte sagen, dass jede Prognose über künftige Kurse Kaffeesatzleserei ist. Wir versuchen es trotzdem anhand der vergangenen Entwicklungen und wagen einen Ausblick:
Projektion der Entwicklung 2017 auch auf 2018, 2019 und 2020
In diesem Jahr hat sich der Bitcoin mehr als verdreizehnfacht. Am 01. Januar 2017 konnte man einen Bitcoin noch für 900 Euro kaufen, Ende Dezember 2017 liegt der Kurs bei ca. 12.300 Euro.

Auf Ende 2018 übertragen, bedeutet das: 12.300 Euro x 13,66fach = 168.018 Euro!

Ok, da gerät man gleich ins Schwitzen! Wer weiß jedoch, was das ‚große Kapital‘ der Börsen und das Lightning-Netzwerk alles anrichten können!?
Aber nehmen wir an, der Kurs steigt nur mit 1/3 der Rate von 2017.

Für Ende 2018 hieße das immerhin: 12.300 Euro x 4,55fach = 55.965 Euro!

Auch diese Entwicklung, die wir für realistischer halten, wäre immer noch gigantisch! Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass die Altcoins entsprechend mitziehen werden.

Nehmen wir für 2019 bzw. 2020 jeweils den Entwicklungszeitraum von zwei Jahren (01.01.16: 400 Euro) bzw. drei Jahren (01.01.15: 250 Euro), so ergibt sich für

Ende 2019 (aus der Entwicklung 2016 & 2017): 12.300 Euro x 30,75fach = 378.225 Euro
Defensiv mit 1/3 der Rate: 12.300 Euro x 10,25fach = 126.075 Euro
Ende 2020 (aus der Entwicklung 2015-2017): 12.300 Euro x 49,2fach = 605.160 Euro
Defensiv mit 1/3 der Rate: 12.300 Euro x 16,4fach = 201.720 Euro

Unsere Einschätzung:
Man darf sich von hohen Zahlen nicht künstlich blenden lassen. Der Bitcoin und alle Altcoins werden auch in den nächsten Jahren Rückschläge hinnehmen müssen.
Gleichzeitig lassen sich Kryptowährungen auch niemals mehr ganz verbieten, sodass auch mit zunehmender Regulierung von einer positiven Entwicklung ausgegangen werden kann.

Gemessen an der weltweiten Geldmenge stecken erst 0,01 % in Kryptowährungen. Auch eine Verzehnfachung würde dann nur 0,1 % entsprechen.
Mittelfristig (3-5 Jahre) kann eine schrittweise Erhöhung auf 5 % nicht ausgeschlossen werden. Für 2022 lässt sich also die Frage stellen:

Wo steht der Bitcoin in 5 Jahren?

Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Entwicklung der letzten 5 Jahre und die Prognose für 2022.
Anfang 2013 stand der Bitcoin bei einem Preis von ca. 10 Euro pro Stück. Das bedeutet eine Steigerung um das 1.230fache im Vergleich zu heute (ca. 12.300 Euro pro Stück, 29.12.2017).


Ende 2022 (aus der Entwicklung 2013-2017): 12.300 Euro x 1.230fach = 15,129 Mio. Euro
Defensiv mit 1/3 der Rate: 12.300 Euro x 410fach = 5,043 Mio. Euro

Die defensive Rechnung aus der bisherigen Entwicklung entspricht dabei der Überlegung, dass in 5 Jahren 5 % des globalen Kapitals in Kryptowährungen stecken (nicht nur in Bitcoin).
Und selbst, wenn es beim Bitcoin ‚nur‘ zu einer Verhundertfachung kommt: Wäre das nicht immer noch unglaublich?

Special-Guests

99 % sind der Kryptowährungen Trittbrettfahrer der großen Vorbilder wie Bitcoin, Ethereum oder IOTA, ohne gravierende eigenständige Vorteile. Vermutlich werden die allermeisten Altcoins im Laufe der Zeit auch wieder verschwinden.
Am Ende werfen wir aber noch einen Blick auf einige heiße Altcoins und begründen unsere Auswahl auch:

Ethereum 2018

Ethereum unterscheidet sich vom Bitcoin dadurch, dass Ethereum nicht für bloße Bezahlvorgänge gestaltet wurde: In der Blockchain von Ethereum lassen sich so genannte Smart Contracts festschreiben, also ganze Verträge. Das kann jeder private Kaufvertrag sein oder auch die (verschlüsselten) Informationen, wer wann und wo welchen Bildungsabschluss absolviert hat. In Brasilien arbeitet man sogar daran, das komplette Grundbuchamt auf die Ethereum-Blockchain zu übertragen, um so korrupten Beamten zuvor zu kommen.
Diese technologischen Besonderheiten heben Ethereum sehr von Bitcoin ab.

Entwicklungstechnisch ist Ethereum noch nicht fertig. Am 16. Oktober 2017 wurde das so genannte Byzantium-Upgrade durchgeführt, der erste Schritt der Metropolis Hard Fork. Der zweite und letzte Entwicklungsschritt muss nun innerhalb von 18 Monaten erfolgen, also spätestens im Frühjahr 2019. Verbleibt man darüber hinaus auf der alten Version von Ethereum wird das Netzwerk unbenutzbar langsam (Stichwort: Difficulty Bomb). Während des Constantinople genannten 2. Schritts erfolgt der wichtige und oben angesprochene Wechsel vom Proof-of-Work- zum Proof-of-Stake-Mechanismus, der das Netzwerk schneller und energieeffizienter machen wird.

Dieses Update fällt also voraussichtlich in das Jahr 2018, vielleicht auch Anfang 2019. Dem Kurs von Ethereum wird dieser Schritt sicher nicht schaden, im Gegenteil, den dann wird der Einsatz der Blockchain billiger und einfacher.

Betrachten wir auch hier die rückblickende Kursentwicklung für einen Ausblick:

Am 01. Januar 2017 konnte man einen Ether noch für 7,75 Euro kaufen, am 29.12.17 stand der Kurs bei ca. 618 Euro. Der Kurs hat sich also fast verachzigfacht!

Auf Ende 2018 übertragen, bedeutet das: 618 Euro x 79,7fach = 49.254 Euro!

Aber nehmen wir wie oben beim Bitcoin an, der Kurs steigt nur mit 1/3 der Rate von 2017.

Für Ende 2018 hieße das immerhin: 618 Euro x 26,3fach = 16.253 Euro!

Unsere Einschätzung:
Aktuell sehen wir nichts, was gegen eine positive Entwicklung von Ethereum spricht. Das Update ist absehbar und da Ethereum auf Platz 2 der weltweiten Kryptowährungen steht (mit der doppelten Marktkapitalisierung gegenüber dem Drittplatzierten), werden viele Neueinsteiger ihr Kapital auch in Ethereum streuen.
Vielversprechend! Wir empfehlen den Kauf von Ethereum via Bitcoin.de* (unser Test ), LiteBit.eu* (unser Test ) oder via Coinbase* (unser Test ).

IOTA 2018

IOTA haben wir uns auch schon ausführlich gewidmet, siehe hier . Dabei handelt es sich um eine Software, die das Internet der Dinge ermöglichen soll: Alle Coins sind bereits auf dem Markt, Transaktionen sind gratis und werden sogar benötigt: Mit jeder eigenen Transaktion werden zwei weitere legitimiert. Die Skalierung ist so praktisch nach oben offen.

Viele bekannte Firmen gehören bereits zum IOTA-Netzwerk, etwa Bosch oder Cisco. Ende 2017 erlebte der Kurs einen rasanten Anstieg, als Microsoft seine Teilnahme am IOTA-Projekt bekannt gab. Außerdem startete IOTA, gegründet übrigens von einem Berliner Start-up, eine erste Anwendung: Ein Datenmarktplatz, der Informationen zur Verfügung stellt und diese für alle Teilnehmer abrufbar macht.

IOTA hat aus unserer Sicht also ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal und wird uns noch 2018 beschäftigen. Zeit für die Prognose:
Mit dem Handelsstart am 29. Juni 2017 konnte man einen IOTA (eigentlich 1 Mega-IOTA, also 1 Mio. Stück) noch für ca. 0,35 Euro kaufen, am 29.12.17 stand der Kurs bei ca. 3,00 Euro. Der Kurs hat sich also fast verneunfacht! Auch das ganze Jahr gerechnet, wäre viellicht eine Verzwanzigfachung möglich gewesen, von der wir im Folgenden ausgehen:

Auf Ende 2018 übertragen, bedeutet das: 3,00 Euro x 20fach = 60,00 Euro!

Aber nehmen wir wie oben beim Bitcoin an, der Kurs steigt nur mit 1/3 der Rate von 2017.

Für Ende 2018 hieße das immerhin: 3,00 Euro x 6,6fach = 18,80 Euro!

Unsere Einschätzung:
IOTA ist ein wichtiger Altcoin für das Internet der Dinge und dank vieler starker Partner im Hintergrund, die sich auf den IOTA-Standard geeinigt haben, hat IOTA sicherlich eine große Zukunft. Wir halten den Coin für sehr empfehlenswert. Aktuell kann er entweder auf Bitfinex* gekauft werden, wie das Schritt für Schritt geht und wie man dabei noch 10 % Gebühren sparen kann, das verraten wir euch hier - oder aber man kauft ihn bei der Kryptobörse Binance.com*. Unseren aktuellen Test kann man hier lesen.

Achtung: Konten, die bei Bitfinex ab dem 01.01.2018 erstellt wurden, werden erst ab einem einmaligen Mindestbestand (FIAT oder Kryptowährungen) im Gegenwert von 10.000 US-Dollar für den Handel freigegeben! Für Altkonten, die vor 2018 erstellt wurden, gilt dies nicht. Näheres hierzu kann im Test nachgelesen werden.

Litecoin 2018

Im Gegensatz zu Ethereum und IOTA hat der Litecoin sehr viel mit dem Bitcoin gemein. Bevor der Bitcoin 2017 mehrmals geforkt wurde, galt der Litecoin stets als der kleine Bruder des Bitcoins. Immer wieder ist auch zu lesen, dass der Litecoin eine Art sicherer Hafen für Bitcoinanleger war, um sich gegen dessen starke Schwankungen abzusichern.
Aber dafür ist der Litecoin nicht (nur) da!
Der Litecoin hat einige Vorteile gegenüber dem Bitcoin: Die Transaktionen sind wesentlich schneller und sie kosten fast nichts. Zwei große Probleme, mit denen der Bitcoin gerade zu kämpfen hat (siehe oben). In diesem Jahr hat der Litecoin auch das Lightning-Netzwerk implementiert. Dieser Schritt steht beim Bitcoin noch aus und kommt hoffentlich 2018.

Gleichzeitig gibt es viermal so viele Litecoin wie Bitcoin. Im Mittel müsste das eigentlich heißen, der Litecoin ist aktuell stark unterbewertet: Er müsste eigentlich auch 25 % des Bitcoin-Wertes betragen, also aktuell ca. 4.000 Euro. Nach starken Zugewinnen der vergangenen Wochen steht er aktuell bei ca. 284 Euro pro Stück. Die Differenz und damit auch das Potenzial sind noch sehr groß!

Zeit für die Prognose:
Am 01. Januar 2017 kostete ein Litecoin ca. 4,22 Euro, am 29.12.17 stand der Kurs bei ca. 205 Euro. Der Kurs hat sich also fast 48,6fach erhöht!

Auf Ende 2018 übertragen, bedeutet das: 205 Euro x 48,6fach = 9.963 Euro!

Aber nehmen wir wie oben beim Bitcoin an, der Kurs steigt nur mit 1/3 der Rate von 2017.

Für Ende 2018 hieße das immerhin: 205 Euro x 16,2fach = 3.321 Euro!

Unsere Einschätzung:
Wir halten den Litecoin für deutlich unterbewertet und sehen noch hohes Potenzial gerade dann, wenn der Bitcoin seine Probleme, wie oben beschrieben, 2018 nicht in den Griff bekommen sollte. Vielleicht muss der kleine Bruder Litecoin also wieder einmal aushelfen.
Litecoin im Portfolio zu halten, kann daher nicht schaden.
Wir empfehlen den Kauf von Litecoin via Bitcoin.de* (unser Test ), LiteBit.eu* (unser Test ) oder via Coinbase* (unser Test ).

Schlussbetrachtung

Nach einem starken Krypto-Jahr 2017 sind auch die Aussichten für 2018 durchaus positiv! Natürlich wird es noch technische Hürden geben und der Bitcoin wie auch Ethereum, IOTA und Litecoin sind noch lange nicht zu Ende entwickelt.

Jedoch konnten wir dieses Jahr auf beeindruckende - und bislang auch nachhaltige - Weise sehen, welches Potenzial im Bitcoin und vielen Altcoins auch für 2018 und darüber hinaus steckt.

Wir sind gespannt auf 2018 und freuen uns schon jetzt, die Prognosen in diesem Artikel in einem Jahr mit den echten Entwicklungen abzugleichen.



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