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Wiki: Was ist Monero (XMR)? Alle Infos auf einen Blick!

Alles über Bitcoins anonymen Bruder: Technische Analyse, Anonymität, Einsatzmöglichkeiten, Mining, Wallets und Prognose.


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Wiki: Was ist Monero (XMR)? Alle Infos auf einen Blick! (c): getmonero.org Material

25.01.2018

Monero (XMR) ist ein hochinteressanter Altcoin, weil er Transaktionen automatisch komplett anonymisiert und damit den Zahlungsverkehr verschleiert. Außerdem ermöglicht Monero schnelle Transferzeiten dank freier Skalierbarkeit – zwei große Vorteile gegenüber dem Bitcoin. Anders als viele andere Kryptowährungen will Monero durch Leistungsmerkmale und eben nicht mit einem großen Marketing-Budget überzeugen. Ob das gelingt, lest ihr im Folgenden.





Zusammenfassung: Monero auf einen Blick

  • Seit April 2014 am Markt, aktueller Kurs von Monero
  • Monero basiert nicht auf dem Bitcoin-Code, sondern auf dem hauseigenen CryptoNote-Protokoll
  • Echte Anonymität durch Ring-Signaturen, RingCT und Stealth-Adressen
  • 15,632 Mio. Coins verfügbar
  • Bis Mai 2022 wird es 18,132 Mio. Coins geben (ca. 35 Mio. Coins bis 2130, prinzipiell keine Obergrenze; Bitcoin: 21 Mio. Coins bis 2130), d.h. 0,6 XMR pro 2 Minuten
  • Monero ist auf 12 Nachkommastellen teilbar
  • Intervall zur Block-Generierung beträgt 2 Minuten (Bitcoin: 10 Minuten), kann jedoch bei künftigem Bedarf geändert werden, siehe unten
  • Proof of Work = Energieintensive Transaktionen, die aktuell optimiert werden, Entwickler wollen irgendwann zum energieeffizienten Proof of Stake wechseln
  • Mining-Difficulty wird kontinuierlich angepasst, basierend auf den letzten 720 Blocks (Bitcoin: Zwei-Wochen-Abstände)
  • Freie Skalierbarkeit: dynamische Blockgröße ohne Limitierung (Bitcoin: 1 MB)

Der Begriff ‚Monero‘ stammt aus der Kunstsprache Esperanto und bedeutet schlicht ‚Münze‘. Die seit April 2014 verfügbare Kryptowährung wurde – im Gegensatz zu vielen anderen Altcoins wie z.B. Bitcoin Gold (hier alle Infos ) – nicht im Vorfeld von den Entwicklern geschürft, das heißt, es gab keine Bereicherung der beteiligten Entwickler durch so genanntes Premining.

Unsere Einschätzung:
Der Verzicht auf Premining macht den Coin, vor allem aber das dahinterstehende Entwicklerteam sehr sympathisch. Die Entwickler, die sicherlich auch durch von den Wertzuwächsen ihrer privaten Krypto-Portfolios leben können, betreiben ihre Arbeit an Monero nach eigener Aussage vor allem auf Spendenbasis.


Wer steckt hinter Monero?

Das Team hinter Monero ist – fast wie in der Krypto-Branche üblich – weitgehend anonym. Generell verzichtet Monero nach eigenem Bekunden auf ein groß angelegtes Marketing, man möchte keine künstlichen Kursexplosionen durch Hypes, sondern auf Spendenbasis eine von Grund auf neue Kryptowährung erschaffen, die viele Probleme des Bitcoin (und anderer Altcoins) schon zu vermeiden versucht, mehr dazu in der technischen Analyse weiter unten.
Während die meisten der über 30 Entwickler lediglich mit Pseudonymen auf Moneros Website gelistet sind, haben die Core-Mitarbeiter von Monero wenigstens ihre E-Mail-Adressen hinterlegt. Namentlich bekannt sind zwei der Core-Entwickler, aber unabhängig von diversen Tweets und Posts: Wer kann schon sagen, ob das die echten Namen sind? Und auch, wenn es Fotos gäbe: Könnte man wirklich wissen, dass es sich um die wahren Gesichter zum jeweiligen Namen handelt?
 

Monero Wiki © "getmonero.org Screenshot"

Unsere Einschätzung:
Es ist wie überall im Krypto-Bereich: Nicht nur das ‚digitale Geld‘ soll anonym sein, sondern auch die kreativen Köpfe dahinter. Es handelt sich eben nicht um offizielles Unternehmertum innerhalb eines Landes, sondern um eine globale, schwer eingrenzbare Community, die wie beim Bitcoin noch lange nicht mit einer Stimme spricht.
Wer bei Monero oder den meisten anderen Kryptowährungen einen konkreten Ansprechpartner oder eine Pressestelle mit Firmenanschrift sucht, wird im gesamten Kryptomarkt nicht glücklich werden.
Eine Investition in den Kryptomarkt bleibt also immer ein Wagnis mit dem Risiko des Totalverlusts.

Technische Analyse: Ring-Signaturen, RingCT und Stealth-Adressen

Wie den meisten mittlerweile klar sein dürfte, ist der Bitcoin erstmal ein pseudo-anonymes System: Zahlungsverkehre zwischen einzelnen Adressen können in der Blockchain offen und für immer (!) eingesehen werden. Hat man einmal Klarnamen mit einer Transaktionsadresse verknüpft, lassen sich die untereinander getätigten Zahlungsströme ohne Probleme nachvollziehen.
Das hat im Fall der erzwungenen Herausgabe von persönlichen Daten von Bitcoin.de Mitte 2017 und Coinbase Ende 2017 auch zu Festnahmen geführt.

Monero hat sich auf die Fahnen geschrieben, Vorreiter der Krypto-Welt in Sache Anonymität zu werden. Recherchiert man im Internet, findet man auch nach langer Suche keine Hinweise darauf, dass Monero-Transaktionen jemals zurückverfolgt oder analysiert werden konnten.
Grund für den bisher makellosen Grad an Anonymität sind vor allem drei Features:

  • Ring-Signaturen
  • Ring Confidential Transactions (RingCT)
  • Stealth-Adressen

Unsere Einschätzung:
Durch die Kombination dieser drei Mechanismen schafft es Monero, den Sender durch Ring-Signaturen, den Betrag durch RingCT und den Empfänger durch Stealth-Adressen vollständig zu anonymisieren.
Anders als bei anderen anonymen Altcoins (siehe Dash , Zcash ) wird automatisch jede Monero-Transaktion verschleiert.
Das Ergebnis ist nicht nur ein komplett anonymes Zahlungssystem, sondern auch ein so genannter fungibler Coin: Da alle jemals transferierten Monero-Coins mit der gleichen Wahrscheinlichkeit für legale wie für illegale Zwecke verwendet wurden, sind wegen der ‚Unschuldsvermutung‘ alle Coins gleich sauber. Es gibt also keine guten und schlechten Monero-Coins, da alle gleich sauber (oder schmutzig!) sind.

Alle drei technischen Entwicklungen schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Ring-Signaturen und Ring-Size

Die Ring-Signaturen von Monero schützen den Absender einer Transaktion. Das gelingt, indem die Sendedaten (also der Kontoschlüssel) des Absenders mit einer Anzahl öffentlicher Schlüssel, die aus der Blockchain mithilfe einer Dreiecksverteilungsmethode gezogen werden, vermischt wird.
Das macht es für Außenstehende (z.B. Behörden) unmöglich nachzuvollziehen, wer der tatsächliche Absender einer Transaktion ist: Durch das Vertauschen des tatsächlichen Schüssels mit zufällig ausgewählten Schlüsseln könnten alle angezeigten Sendedaten mit der gleichen Wahrscheinlichkeit der wirkliche Absender sein.

In anderen Verfahren werden öffentliche Schlüssel mehrfach verwendet, um mögliche Unterzeichner-Teilnehmer vorzugaukeln. Durch das Ausschlussprinzip mehrfach verwendeter Schlüssel war hier die Sicherheit nicht im gleichen Maße gewährleistet wie bei Monero-Transaktionen.
Bei Ring-Signaturen sind alle Ringmitglieder gleich und gültig, da es sich bei allen Ringmitgliedern um tatsächliche Transaktionen handelt.
Es gibt keine Möglichkeit, dass ein externer Beobachter erkennen kann, welcher der möglichen Unterzeichner in einer Signaturgruppe zum tatsächlich ausführenden Konto gehört. Ring-Signaturen stellen also sicher, dass Transaktionsausgaben nicht zugeordnet werden können.

Monero Wiki © "getmonero.org Material"

Ring-Size
Die Ring-Size gibt an, wie hoch die Gesamtzahl der möglichen Unterzeichner in einer Ringsignatur ist. Seit dem Monero-Update vom 15.09.2017 beträgt die Ring-Size mindestens 5 Unterzeichner. Das bedeutet, dass zusätzlich zur „echten“ Ausgabe noch 4 weitere Fremdausgaben vorhanden sind. Eine höhere Ringgröße bietet also mehr Privatsphäre als eine niedrigere Anzahl.

Die Ring-Signaturen werden von Monero automatisch angewendet und nicht – wie z.B. bei (Zcash ) – nur, wenn der Absender das manuell einstellt. Im Falle von Zcash verteuert die Verschleierung die Transaktion sogar. Technisch lässt sich der Absender sowohl bei Monero als auch bei Zcash nicht zurückverfolgen.

Die vollständige Transparenz ist jedoch optional: Wer seine Transaktion freiwillig offenlegen möchte, kann dies mithilfe des View Keys tun.

Was steckt hinter View Key, Spend Key und Payment-ID?

Die Monero-Blockchain gestattet nur denjenigen Einblick in eine Wallet oder eine Transaktion, die die Erlaubnis des Wallet-Besitzers innehaben.
Zur Regelung der einzelnen Rechte gibt es den so genannten View Key, Spend Key und die Payment-ID. Was ist was?

Wer einen View Key besitzt, darf Transaktionen oder den Coin-Bestand einer Wallet einsehen. Das kann z.B. für Stiftungen oder Hilfsorganisationen sinnvoll sein, um deren wohltätigen Charakter auch transparent zu machen.

Der Spend Key wiederum erlaubt es, Transaktionen auf einer Wallet durchzuführen. Dieser sollte also niemals in die Hände Dritter geraten!

Bei der Payment-ID handelt es sich um eine beliebige und optionale Transaktionsanlage, die aus 32 Bytes (64 hexadezimale Zeichen) oder 8 Bytes (bei integrierten Adressen) besteht. Sie wird verwendet, um Transaktionen an Händler und Börsen zu identifizieren: Angesichts der in Monero integrierten Datenschutzmerkmale, bei denen normalerweise eine einzige öffentliche Adresse für eingehende Transaktionen verwendet wird, ist die Zahlungs-ID besonders nützlich, um eingehende Zahlungen mit Benutzerkonten zu verknüpfen und so Zahlungen zuzuordnen. Die Wallet hinter der Zahlung bleibt jedoch anonym.

Seit der Version 0.9 Hydrogen Helix können Payment-IDs verschlüsselt und in eine Zahlungsadresse eingebettet werden. Die Payment-IDs dieses Typs sollten 64-Bit groß sein und sind mit einem zufälligen Einmalschlüssel verschlüsselt, der nur dem Sender und dem Empfänger bekannt ist.

Einen Public Key, für eine grundsätzlich öffentlich einsehbare Blockchain – wie beim Bitcoin – gibt es bei Monero nicht.

Zusammengefasst: Monero ist standardmäßig privat und optional halbtransparent!

Unsere Einschätzung:
Monero kann datenschutzrechtlich ‚alle Schotten dicht‘ machen – gut so! In einigen Fällen kann es aber dennoch sinnvoll sein, dass Geschäftspartner zumindest etwas Transparenz im Zahlungsverkehr erhalten. Daher halten wir die Einteilung in View Key, Spend Key und Payment-ID für sehr findig und hilfreich.

Ring Confidential Transaktion (RingCT)

Mit dem Monero-Update vom 05.01.2017 wurden auch so genannte Ring Confidential Transactions, kurz RingCTs, eingeführt, die eigentlich eine Weiterentwicklung der Ring-Signatur darstellt und mit deren Hilfe Transaktionsbeträge in Monero versteckt werden.
Seit dem Update vom 15.09.2017 ist diese Funktion bei allen Transaktionen Standard.
RingCT funktioniert ähnlich wie die Anonymisierung des Senders durch Ring-Signaturen durch eine „mehrschichtige verknüpfbare spontane anonyme Gruppensignatur“. Was heißt das?
Mit dieser Gruppensignatur werden Beträge, Ursprünge und Ziele von Transaktionen versteckt. Damit dies gelingt, wird der Sende-Betrag einer Transaktion in mehrere kleinere Teilzahlungen aufgeteilt. Zwar kommt beim Empfänger auch tatsächlich die identische Höhe des abgesendeten Gesamtbetrags an, der Clou ist jedoch, dass die Teilbeträge wie bei den Ring-Signaturen nicht direkt vom zugehörigen Sender gesendet werden, sondern mit Teilbeträgen der Ringmitglieder durchmischt werden.

Beispiel für die RingCT:
Das kann man sich etwa so vorstellen, als ob z.B. 5 Sender eines RingCTs je 1 Monero in ein Schwimmbecken (gefüllt mit Monero) werfen. Diese 5 x 1 Monero sollen an 5 verschiedene Empfänger gehen, jedoch nicht 1:1, sondern durchmischt von Anteilen z.B. zu je 0,2 Monero.
Theoretisch könnte 1 Empfänger also je 0,2 Monero von jedem der 5 Sender erhalten haben – von wem die ursprüngliche Transaktion an genau diesen Empfänger ausging, kann nicht nachvollzogen werden.
Die folgende Grafik veranschaulicht das Beispiel:

Monero Wiki © "getmonero.org Material"

Anders als im vereinfachten Beispiel dargestellt, wissen weder die 5 Sender, an wen genau ihr Monero-Coin geht, noch wissen die 5 Empfänger, von wem sie ihren Monero-Coin erhalten haben.

Unsere Einschätzung:
Die Grafik verdeutlicht anhand von nur einer RingCT, wie komplex das Wirrwarr der Monero-Transaktionen ist. Da, wie unten nachzulesen ist, zusätzlich Stealth-Adressen zum Einsatz kommen, ist eine Überwachung der Blockchain durch Analyse des Zahlungsverkehrs ist absolut wirkungs- weil ergebnislos.
Was hier ausgedacht wurde, ist also in hohem Maße beeindruckend. Es gibt vielleicht nicht das für alle Zeiten perfekte Verschlüsselungsverfahren – aber Monero scheint mit seinem Konzept schon sehr nah dran zu sein.

Stealth-Adressen

Stealth-Adressen – also getarnte Adressen – verbessern die Privatsphäre des Benutzers zusätzlich zu Ring-Signaturen und RingCT.
Die für jede Transaktion einmalig generierten Stealth-Adressen werden für den Empfänger nach dem Zufallsprinzip erstellt. Jede Adresse wird also genau einmal erstellt und erhält genau eine Transaktion. Man spricht hier auch von One-Time-Adressen, die aus dem View Key und Spend Key generiert wird und nur Absender und Empfänger feststellen können, wohin eine Zahlung gesendet wurde.

Anders als beim Bitcoin ist es somit unmöglich, den Zahlungsverkehr von Monero-Transaktionen von außen nachzuvollziehen oder regelmäßige Geschäftskontakte zwischen zwei Nutzern abzuleiten.

Unsere Einschätzung:
Stealth-Adressen sind ein wichtiger Teil von Moneros inhärenter Privatsphäre. Sie ermöglichen und erfordern, dass der Absender zufällige Einmaladressen für jede Transaktion im Auftrag des Empfängers erstellt.

Privatsphäre: Ist Monero komplett anonym?

In einem Wort: Ja.

Monero ist eine in jeder Hinsicht anonyme Kryptowährung, die sogar die Verwendung von Bargeld in den Schatten stellt: Sender, Transaktionsbetrag und Empfänger sind für Außenstehende nicht einseh- oder nachvollziehbar. Sie sind komplett verschleiert.

Monero Wiki © "getmonero.org Material"

Anders als z.B. Zcash hat Monero seine Tarn-Mechanismen – Ring-Signaturen, RingCT und Stealth-Adressen – standardmäßig aktiviert und geht damit den Problemen der allermeisten anderen Kryptowährungen aus dem Weg: Grundsätzliche Anonymität bei geringen Transaktionskosten sind die Folge. Außerdem wird durch die automatische Anonymität der Verdacht zerstreut, dass anonyme Transaktionen, die eben auch hätten nichtanonym sein können, zwangsläufig auch illegal sind.

Monero und seine anonymen Brüder wie Dash, Zcash oder Bytecoin verdunkeln also die Blockchain. Die Blockchain als Hort bisheriger Transaktionen wird auf den Zweck beschränkt, Double Spends zu verhindern.

Unsere Einschätzung:
Moneros große Stärke, die vollkommende Anonymität, ist unbestreitbar und vermutlich auch über viele Jahre und Jahrzehnte kaum zu hacken. In frühestens 10 Jahren soll es die ersten einsatzbereiten Quantencomputer geben – wir können aber davon ausgehen, das Monero bis dahin nicht auf dem aktuellen technischen Stand bleiben wird, sondern sich ebenfalls weiterentwickelt.

Gleichzeitig könnte Moneros großer Trumpf aber auch ein zweischneidiges Schwert sein: Obwohl eine dezentrale Kryptowährung per Definition nicht von einem Land (oder weltweit) verboten werden kann, wird es in den kommenden Jahren weltweit zu Regulierungen von Kryptowährungen durch Nationalstaaten kommen müssen. Ein Dorn im Auge von Staaten werden vollanonyme Währungen wie eben Monero ganz sicher sein, denn Regulierung bedeutet auch Transparenz.
Es bleibt in hohem Maße spannend, wie dieser Konflikt gelöst werden kann.
Der Monero wird jedenfalls nicht verschwinden…

Einsatzmöglichkeiten: Monero als Heilsbringer oder Schattenwährung?

Googelt man die tatsächlichen Einsatzgebiete von Monero, tun sich aktuell schnell diverse Abgründe auf: Da ist von Ransomware-Wellen zu lesen und von Darknetmarkets, die mittlerweile auch und bevorzugt Monero akzeptieren, z.B. AlphaBay seit Herbst 2016, weil Bitcoin schlicht nicht mehr anonym genug ist.

Und eben auch die lästige Ransomware, also Schadsoftware, die mit gefälschten E-Mail-Anhängen oder Phishing-Seiten ihren Weg auf den heimischen Computer oder Großrechner findet, dort alle Daten verschlüsselt und diese erst wieder gegen Zahlung eines Lösegeldes freigibt.

Aktuell steht der Monero also dort, wo der Bitcoin viele Jahre lang stand: In der Schmuddelecke des Internets, im Darknet, wo Cyberkriminelle und Hacker ihr Unwesen treiben.
Die ersten sind vom prominenten Bitcoin schon auf Monero umgestiegen, weitere werden folgen.
Kein schönes Szenario, wenn man zu den Opfern gehört.

Sicherlich gibt es auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten einer vollkommen anonymen Kryptowährung. Etwa, wenn autoritäre Staaten Regimekritiker auf den üblichen Wegen ihrerseits überwachen und drangsalieren, wenn Banken deren Einlagen einfrieren (müssen) oder es schlicht nicht mehr möglich ist, auf anderen Wegen das eigene Startkapital fürs Exil außer Landes zu bringen. Hier kann der Monero ein Heilsbringer sein, mehr als Bitcoin oder Ethereum es je könnten.

Unsere Einschätzung:
Staates werden, wie oben beschrieben, sich im Falle einer Regulierung des Kryptomarktes jedoch schwer damit tun, Monero zu akzeptieren. Allerdings: Staaten haben auch keine andere Wahl, denn Monero lässt sich vielleicht verbieten, aber sicher nicht mehr stoppen.

Monero ist dezentral: Gibt es dennoch einen Unterschied?

Als typisches Blockchain-Kind ist auch die Kryptowährung Monero dezentral organisiert. Es gibt also keinen Hauptrechner, von dem das ‚System Monero‘ abhängig ist.
Dies gilt auch für andere Kryptowährungen und ist eine der großen Stärken der Blockchain-Technologie.

Soweit, so bekannt. Gibt es in der Dezentralität von Monero einen Unterschied?
Ja, wenn er auch klein scheinen mag: Monero funktioniert zwar wie der Bitcoin nach dem Proof-of-Work-Verfahren, d.h. Transaktionen werden durch Mining – dem dezentralen Fortschreiben der Blockchain – bestätigt. Allerdings erlaubt es Moneros Mining-Algorithmus, wie im nächsten Abschnitt zu lesen ist, dass auch herkömmliche Heim-PCs wirtschaftlich sinnvoll beim Mining mitmachen können.
Beim Bitcoin ist das nicht mehr rentabel, es sei denn, man lebt in Ländern mit günstigen Stromtarifen (Kanada, Island, Venezuela oder China).

Monero-Mining

Teil des Proof-of-Work-Verfahrens, nach dem die Blockchain von Monero ständig fortgeschrieben wird, ist das Mining. Das Monero-Mining läuft über den CrypoNite-Algorithmus anstatt über SHA256, wie das bei Bitcoin der Fall ist. Dieser Algorithmus gibt der CPU (Prozessor) den Vorzug und lässt wirtschaftliches Minen per Asics oder GPU (Grafikkarte) nicht zu.
Ein Ziel der Entwickler ist es nämlich, die Dezentralität des Altcoins zu erhalten. Ein wesentlicher Eckpfeiler zur Umsetzung dieses Ziels ist es daher, das wirtschaftliche Minen von Monero auch für den Heim-PC zu gestatten. Auch das Monero-Mining bleibt übrigens vollkommen anonym.
Im Gegensatz zum Platzhirsch Bitcoin ist das Monero-Mining mit dem Standard-PC durchaus noch profitabel.

Die Blockzeit von Monero beträgt ca. 2 Minuten. Monero bietet Minern eine „permanente Block-Belohnung“, die auf Moneros Webseite wie folgt beschrieben wird:
„Die Blockbelohnung wird niemals unter 0,3 XMR fallen, was Monero zu einer disinflationären Währung macht: Die Inflation wird 2022 ungefähr 1 % betragen und in der Tendenz sinken, aber die nominale Inflation wird bei 0,3 XMR pro Minute bleiben. Das bedeutet, dass es immer mehr Monero geben wird.“

Es handelt sich dabei also um einen auf lange Sicht angelegten Anreiz für die Miner, Monero zu minen und so die Blockchain am Leben zu erhalten, mit oder ohne Gebühren.

Wie man mit der GUI und dem Heim-PC alleine minen kann

Es ist sehr einfach, mit der offiziellen GUI (Graphical User Interface = grafische Benutzeroberfläche) zu arbeiten.
Die offizielle GUI kann auf der Monero-Website heruntergeladen werden und steht für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung: Windows, Mac OS, Linux und andere werden unterstützt.

Monero Wiki © "getmonero.org Screenshot"

Nachdem das Setup ausgeführt und die GUI gestartet wurde, muss man etwas Geduld aufbringen, während sich Monero mit dem Netzwerk synchronisiert. Wenn in der unteren linken Ecke „Verbunden“ angezeigt wird, kann das Mining bereits losgehen.

Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung findet sich hier.

Mining mit XMRig und Docker

Hierbei handelt es sich um die schnellste Möglichkeit, per CPU Monero-Mining zu betreiben. Die Software, die sowohl Nvidia als auch AMD unterstützt, ist Open Source.

Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung findet sich hier.

Mining-Software laut Monero-Website:

Wie man auf einem Pool mit xmr-stak-CPU minen kann

Auch das Minen in einem Monero-Pool ist möglich, d.h. man schließt sich einem größeren Netzwerk an, statt alleine zu minen.
Es gibt viele Monero-Pools zur Auswahl, eine Liste findet man unter moneropools.com.

Mining auf einem größeren Pool bedeutet in der Regel häufigere Auszahlungen, aber Mining auf einem kleineren Pool hilft, das Netzwerk dezentralisiert zu halten. Hier muss man sich also entscheiden, ob man egoistisch oder idealistisch handeln möchte.

Genau wie Pools, gibt es viele CPU-Miner zur Auswahl. Die richtige Wahl hängt von der Hardware ab, auf der man arbeiten möchten. Monero empfiehlt hier xmr-stak-cpu. Alternativen sind Wolfs CPUMiner und sgminer-gm.

Mining-Software laut Monero-Website:

Wie viele Monero kann es maximal geben?

Im Gegensatz zum Bitcoin gibt es bei Monero keine Höchstgrenze an jemals verfügbaren Coins. Theoretisch können also unendlich viele Monero-Coins generiert werden.
Aktuell (Stand Ende Januar 2018) gibt es exakt 15.632.331 XMR auf dem Markt.
Mit jedem neuen Block – also etwa alle 2 Minuten – gibt es aktuell 0,6 XMR als Belohnung (= Reward). Die Entwickler versprechen zudem, dass diese Belohnung pro Block niemals unter 0,3 XMR fallen kann.

Rechnet man mit diesen Kennzahlen weiter, gibt es Mitte 2022 ca. 18,1 Mio. Coins, 2040 ca. 21 Mio. Coins und ca. 35 Mio. Coins bis 2130. Im Vergleich: Der Bitcoin wird bis zum Jahr 2130 seine maximale Obergrenze von ca. 21 Mio. Coins erreicht haben.

Dass es keine Obergrenze gibt, begründen die Entwickler einmal dadurch, dass ständig Coins verloren gehen, die niemals wiedergefunden werden können und so die sinnvolle Verwendbarkeit von Monero beeinträchtigen. Dieses Szenario tritt bspw. beim Verlust des Spend Keys auf. Außerdem soll so die Attraktivität des Minings auf hohem Niveau bleiben.

Gleichzeitig ist Monero so programmiert, dass die Inflation nicht zu starke Auswirkungen hat, die Höhe des Rewards – und damit der Grad der Inflation – passt sich also automatisch an.

Unsere Einschätzung:
Monero lässt ein bisschen Inflation zu, anstatt eine fixe Obergrenze vorzugeben. Aus volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise ist diese Entscheidung sicherlich sinnvoll, denn Monero bleibt immer noch ein knappes Gut, die nach oben offene Menge gleicht aber verloren gegangene oder brachliegende Coins Stück für Stück aus.
Wie oft hat man schon gelesen, dass zigtausend Bitcoins, genauer: deren Private Keys, auf irgendeiner weggeworfenen Festplatte verloren gegangen sind? Die Zahl der verfügbaren Bitcoins wird damit stetig kleiner, vor allem dann, wenn alle 21 Mio. Bitcoin auf dem Markt sind. Als rares Gut wird der Bitcoin so im Preis steigen – aber lässt er sich so noch sinnvoll als alltägliches Zahlungsmittel nutzen?
Wohl eher nicht! Eher als digitalen Wertspeicher, vergleichbar mit Gold.

Wir sehen in der behutsam wachsenden Monero-Menge daher keinen Nachteil des Coins: Nach Aussagen der Entwickler ist Hyperinflation nicht möglich.

Ab 2022 soll die Inflation übrigens konstant bei 1 % liegen. Zum Vergleich: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Ziel, eine Inflation von 2 % anzupeilen.

Monero ist austauschbar: volle Fungibilität

Durch die oben beschriebenen kryptografischen Verfahren ergibt sich für jeden einzelnen Monero-Coin noch ein langfristig wichtiger Vorteil: Er ist fungibel. Doch was heißt das?

Nehmen wir als Gegenbeispiel den Bitcoin:
Da die Bitcoin-Blockchain offen einsehbar und damit jeder Bitcoin zurückverfolgbar ist, kennt man theoretisch die Vorgeschichte eines jeden Coins und damit auch, ob sich dieser schon einmal in illegalem Besitz befunden hat, indem damit z.B. im Darknet Drogen gekauft wurden. Das könnte dazu führen, dass dieser „Drogen-Bitcoin“ nicht mehr von einem Händler akzeptiert wird: Der Bitcoin wäre für immer mit dem einstigen Drogen-Deal verbunden – und damit vielleicht weniger gewollt, sprich: weniger wert!, als ein Bitcoin mit unbelasteter Vorgeschichte.

Aufgrund der Anonymität jeder Transaktion kann der Verlauf eines Monero-Coins nicht mehr zurückverfolgt werden, es können also keine Unterschiede zwischen zwei Coins festgestellt werden, alle haben die gleiche unbekannte Vorgeschichte. Jeder Monero-Coin ist damit auch gleich viel wert: Er ist fungibel.

Es besteht also kein Grund für Händler, einen Monero nicht anzunehmen.

Unsere Einschätzung:
Monero erreicht mit dem Schutz der Privatsphäre fast nebenbei noch ein weiteres Ziel: Alle Monero sind gleich, da ihre Vergangenheit unbekannt ist. Bravo!
Beim Bitcoin und anderen Kryptowährungen, die dieses Problem nicht von Haus aus lösen können, lässt es sich nur dadurch umgehen, eine Wallet mit integriertem Coin-Mixer oder Coinjoin umgehen: Bitcoin-Transaktionen werden gemischt oder gebündelt.
Diese Funktion ist allerdings eher die Ausnahme! Monero ist hier mehr als einen Schritt voraus.

Skalierbarkeit von Monero: Wie flexibel ist die Kryptowährung?

Eines der Hauptprobleme des Bitcoin ist die Skalierbarkeit: Jeder Block ist nur 1 MB groß, d.h. der Platz für Transaktionen im 10-Minuten-Block ist naturgemäß begrenzt. Durch SegWit werden zwar unwichtige Informationen ausgeklammert, was mehr Platz schafft, der Hardfork für die 2-MB-Variante wurde im November 2017 jedoch kurzfristig abgesagt. Der Bitcoin Cash bringt eine Blockgröße von 8 MB mit, allerdings führt die Größe auch zu einer weiteren Zentralisierung der Kryptowährung, da die Rechenleistung kleinerer Miner mit den ‚Großen am Tisch‘ nicht ausreichend mithalten kann.

Monero möchte das Problem mit einer dynamisch skalierbaren Blockgröße ändern. Es gibt also schlicht keine fixe Größe für einen Block. Stattdessen wird sie regelmäßig neu berechnet, basierend auf den letzten 720 Blocks.

Unsere Einschätzung:
Monero umgeht hier einen der Hauptkritikpunkte, die aktuell viele andere Kryptowährungen umtreiben. Allen voran natürlich den Bitcoin, für dessen begrenzte Skalierbarkeit die erhöhte Nachfrage das reinste Gift ist.

Monero geht hier seinen eigenen Weg. Gut so!

Wie entwickelt sich Monero weiter? Was kommt 2018?

Ca. alle sechs Monate kommt es zu einem Monero-Hardfork. Die Blockchain des Altcoins wird jedoch nicht dubliziert wie jüngst der Bitcoin in Bitcoin Gold , Super-Bitcoin, Bitcoin-Platinum , sondern ähnlich wie bei Ethereum handelt es sich um ein Update. 'Free money' durch neue Bestände auf einer 2. Blockchain gibt es also nicht.
Stattdessen wird Monero also kontinuierlich weiterentwickelt. Sehr begrüßenswert!

So kam es allein 2017 zu Hardforks im Januar, April und September, 2016 gab es immerhin zwei Hardforks.

Auch für 2018 soll es einige Neuerungen bei Monero geben:

  • Allgemeine Erhöhung der Blockchain-Effizienz
  • Die Entwickler wollen zudem effizientere Reichweitenbeweise für RingCT, um die Transaktionsgrößen zu reduzieren.
  • Das in Entwicklung befindliche Kovri-Projekt wird Transaktionen über I2P Invisible Internet Project-Knoten routen und verschlüsseln. Dies verschleiert die IP-Adresse eines Absenders und bietet weiteren Schutz vor Netzwerküberwachung. Laut Roadmap der Website wurde 2017 bereits eine Alpha-Version getestet. I2P ist ein verstecktes Netzwerk wie Tor. Dabei ist Kovri ein von Monero unabhängiges Projekt, aber es wird mit Monero und mehreren anderen Projekten zusammenarbeiten.
  • Mining-Freunde können sich 2018 über der GUI für Android freuen.
  • Außerdem wird 2018 wohl mindestens eine Hardware-Wallet erscheinen. Im übernächsten Kapitel mehr dazu. Eine Light-Wallet gibt es bereits, siehe dazu nächstes Kapitel.

Monero Mobile-Wallet und Light-Wallet

Die Wallet MyMonero bietet eine von den Entwicklern unterstützte, echte eigene und sichere Monero-Wallet an.
 

Monero Wiki © "mymonero.com Screenshot"

Das Senden von Monero ist dabei so einfach, wie man dies von anderen Kryptowährungen gewohnt ist: einfach die Zieladresse und den Betrag eingeben und auf „senden“ drücken. Um Monero zu erhalten, gibt man dem Absender einfach die eigene öffentliche Adresse an.

Die Unterstützung diverser Android-Apps ist für 2018 ebenfalls vorgesehen.

Welche Hardware-Wallets werden unterstützt?

Aktuell unterstützen den Altcoin Monero noch keine Hardware-Wallets. Das liegt vor allem an der schwierigen technischen Implementierung, da Monero seinen eignen von Bitcoin unabhängigen Code hat, im Gegensatz zu vielen anderen Altcoins.
Im Laufe des Jahres 2018 soll jedoch Ledger* mit seinen beiden Produkten Ledger Blue und Nano S Monero einbinden.

Außerdem arbeiten die Monero-Entwickler selbst an einer Hardware-Wallet-Integration. Ein Veröffentlichungstermin steht noch aus, es handelt sich jedoch um ein wichtiges Ziel für 2018.

Monero Wiki © "forum.getmonero.org Screenshot"

Alternativen zu Monero: Zcash, Dash, Bytecoin oder doch Bitcoin?

Anonym können auch andere Kryptowährungen sein: Zcash, Dash, Bytecoin u.v.m.
Zu Zcash und Dash haben wir schon eine kurze technische Analyse verfasst, ein ausführliches Wiki wird noch folgen und hier verlinkt.

Kurz zu Bytecoin: Hier handelt es sich um Moneros technischen Vater. Da die Gründer durch Premining jedoch großzügig in die eigene Tasche gewirtschaftet haben sollen, gründeten Teile der Community ihrerseits den deutlich erfolgreicheren Monero.

Unsere Einschätzung:
Grundsätzlich ist es wichtig, Nutzern echte Anonymität zu bieten, unabhängig von der Bezeichnung des Altcoins. Wir denken, dass der Markt mit zunehmender Aufmerksam- und damit Analysierbarkeit weiterhin berechtigten Bedarf auch an anonymen Transaktionen hat und halten daher jede Stealth-Währung für begrüßenswert.

Und der Bitcoin?

Auch der Bitcoin ist noch lange nicht zu Ende entwickelt! Er kann von den Verschleierungstechniken bis hin zu den Anonymitätsverfahren anderer Kryptowährungen seinerseits profitieren! Dafür müssen die Features jedoch auch in den Bitcoin implementiert werden.
Aktuell kämpft der Bitcoin mit Skalierungs- und Stromeffizienz-Problemen (siehe hier ). Beide werden 2018 hoffentlich entscheidend gelöst.
Zwar könnten sich die Bitcoin-Entwickler anschließend um die Anonymität kümmern – doch wie wahrscheinlich wird diese kommen, wenn Bitcoin im Zuge der Regulierungen doch eigentlich aus der Darknet-Ecke endgültig heraus möchte?
Wir glauben daher eher nicht, dass Bitcoin den Schritt hin zur echten Anonymität schaffen wird.

Blick auf die bisherige Entwicklung (2014 bis 2018)

Von Mai 2014 bis August 2016 war 1 Monero stets für weniger als 2 US-Dollar zu haben.
Im September 2016 überschritt er das erste Mal die Marke von 10 US-Dollar.
Im August 2017 übersprang der Monero dann die magische Grenze von 100 US-Dollar, bevor er nach einer gesunden Konsolidierungsphase Ende November 2017 dann die 200 US-Dollar-Grenze durchbrach und weiter steil anstieg.
Seit Mitte Dezember pendelt 1 Monero regelmäßig zwischen 300 und 470 US-Dollar.

Unsere Einschätzung:
Zu erkennen ist definitiv ein klarer Aufwärtstrend, den Monero im vermeintlichen Kryptowährungs-Durchbruchjahr 2017 erlebte.
Diese Entwicklung stimmt optimistisch für die Zukunft. Mehr dazu im nächsten Kapitel.

 

Monero Wiki © "coinmarketcap.com Screenshot"

Fazit und Prognose: Lohnt sich der Kauf von Monero-Coins noch?

Wie oben gesehen, ist Monero gewissermaßen State-of-the-Art, wenn es um Anonymität geht. Die Kryptografie in Form von Ring-Signaturen, RingCT und Steath-Adressen scheinen Monero nach heutigem technischen Verständnis wahrlich anonym zu machen.
Damit ist er den meisten anderen Kryptowährungen um ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal voraus, von Wettbewerbern wie Zcash, Dash usw. abgesehen.
Wir halten Monero daher für einen wichtigen Altcoin, der durch die Art des Minings (jeder Heim-PC!) als auch die Anonymität das Potenzial hat, Bitcoin und andere noch zu überleben. Dazu kommt die flexible Skalierbarkeit des Altcoins.
Monero hat also signifikante Vorteile gegenüber der Vorzeigewährung Bitcoin (hier geht’s zu unserem Bitcoin-Wiki ).

Da die Mischung aus Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen – und die Nachfrage nach vollanonymen Kryptowährungen vermutlich eher zu- als abnehmen wird, sehen wir die weitere Entwicklung von Monero positiv.
Neben den technischen Fortschritten und der allgemeinen Nachfrage hängt die weitere Preisentwicklung aus unserer Sicht stark davon ab, ob und wann weitere Krypto-Börsen Monero in ihr Sortiment aufnehmen oder nicht.

Aktuell kostet 1 Monero nur einen Bruchteil eines Bitcoins. In Anbetracht dessen, dass die verfügbaren Mengen vergleichbar sind, die Technologie jedoch fortgeschrittener ist, sehen wir Monero als Kryptowährung der nächsten Generation, die großes Potenzial hat.
Wir glauben, dass auch ein Investment heute für die Zukunft lohnend sein kann. Die Monero-Coin-Prognose für 2018 und darüber hinaus sieht jedenfalls positiv aus.

Die Entscheidung für einen Kauf muss jedoch jeder für sich selbst treffen!

Unsere Einschätzung:
Egal, wo ihr euch Monero kauft, handelt es sich dabei um einen sehr vielversprechenden Coin, der uns langfristig noch lange beschäftigen wird. Es kann daher nie schaden, ein paar Monero im Portfolio zu haben!

Vier Kryptobörsen, auf denen Monero sehr einfach gekauft werden können

Wer in Monero (XMR) investieren möchte, kann hier unsere Kaufanleitung lesen.
Der Kauf von Monero ist auf allen gezeigten (und weiteren) Plattformen sehr einfach.

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